Private Kindertagespflege
49809 Lingen (Ems)
Inh. Teresa Metz-Meuter & Dayana Metz

Eingewöhnung

Der Eintritt in die Krippe stellt für das Kind eine Übergangssituation dar.

Für Ihr Kind bedeutet das in den ersten Wochen eine fremde Welt in fremden Räumen und fremden Personen.

Die Erfahrungen, die das Kind mit dieser ersten Übergangssituation macht, ist prägend für sein weiteres Leben, deshalb ist

eine positive Erfahrung sehr wichtig für Ihr Kind.

Mit einer richtigen Eingewöhnungsphase, kann viel für einen leichten Start getan werden.

Voraussetzung dafür, sind Sie als Eltern ein wichtiger Partner.


Ablauf der Eingewöhnungsphase (nach dem Berliner Eingewöhnungsmodell)

  1. Grundphase der Eingewöhnung
  2. Trennungsversuch ab dem vierten Tag
  3. Eingewöhnungsphase mit kurzen bis langen Abschnitten, die das Kind alleine in der Krippe verbringt
  4. Ende der Eingewöhnung - wenn das Kind die Erzieherin beim Weggang der Bindungsperson akzeptiert hat und sich von ihr trösten lässt

Unsere Umsetzung:

  • In den ersten drei Tagen hält sich das Kind mit seiner vertrauten Bindungsperson nur kurz in der Einrichtung auf, ohne von ihr getrennt zu werden.
    Die Bindungsperson begleitet das Kind mit Aufmerksamkeit, ohne jedoch aktiv in das Gruppengeschehen einzugreifen, indem sie z.B. mit
    ihrem Kind spielt. Sie dient dem Kind in der neuen Situation als „sichere Basis“. Für die Eingewöhnung braucht das Kind eine konstante
    Bezugsperson (Erzieherin).
  • Die ersten Kontaktaufnahmen der Erzieherin orientieren sich am Verhalten des Kindes
  • Am vierten Tag wird ein erster Trennungsversuch von der Bindungsperson unternommen (ca. 10 bis 30 Minuten, je nach Verhalten des Kindes).
    Diese bleibt währenddessen in der Einrichtung.
  • Die Eingewöhnung dauert so lange, bis das Kind eine sichere Bindung zu seiner Erzieherin aufgebaut hat.